Sankt Petersburg - Allgemeine Spielinformationen
Sankt Petersburg
2-4 Spieler, ab 10 Jahren
AutorBernd Brunnhofer
GraphikerDoris Matthäus
Veröffentlicht vonHans im Glück
Rio Grande Games
Online seit 2007-08-04
Entwickelt vonKay Wilke (Sparhawk)
Boardgamegeek9217
Yucata.de hat eine Lizenz für die Onlineversion dieses Spiels. Ein großes Dankeschön geht an die Rechteinhaber (Autor und/oder Verlag und Graphiker), die es möglich machen, dass dieses Spiel kostenlos hier gespielt werden kann.
Achtung: Die Onlineimplementierung verwendet leicht geänderte Regeln!
Sankt Petersburg - Regeln

Diese Regel wurde gegenüber der Originalregel verkürzt. Die Originalregel gibt es hier.
Die Regeländerungen, die für die Onlineumsetzung gelten, sind am Ende dieser Seite zusammengefasst.

Historischer Hintergrund und Spielziel

1703 gründete Zar Peter der Große Sankt Petersburg, schon bald das “Paris des Ostens” genannt. Der Winterpalast, die Eremitage, die Erlöserkirche und viele andere Bauwerke begeistern noch heute Besucher aus aller Welt. Aber Sankt Petersburg war nur ein Teil seiner vielfältigen Aktivitäten. Peter reformierte das gesamte russische Reich und führte es vom Mittelalter in die Zeit des übrigen Europas. Wer es im Spiel zu etwas bringen will, muss zuerst Handwerker bezahlen. Ihre Arbeit bringt dem Spieler danach das Geld, mit dem er Bauwerke errichten kann. All das nützt aber wenig, wenn der Spieler keinen Einfluss auf den Adel hat, der die Verwaltung stellt. So ist es manchmal unumgänglich, einen niedrigen Beamten gegen ein “hohes Tier” auszutauschen oder einen Markt abzureißen, um einen Palast bauen zu können. Auf diese Weise kommen die Spieler Runde um Runde weiter, vorausgesetzt, der Rubel rollt. Karten kaufen, Geld einstreichen und Punkte sammeln ist das Ziel in Sankt Petersburg.

Das Material

31 Handwerker
6 x6 x6 x6 x6 x1 xRückseiteStartspielerstein
28 Bauwerke
5 x5 x3 x3 x3 x2 x1 x
1 x2 x1 x2 xRückseiteStartspielerstein
27 Adlige
6 x5 x5 x4 x3 x2 x2 xRückseiteStein
30 Austauschkarten
je 10 verschiedene für Handwerker,
Bauwerke und Adlige
RückseiteStartspielerstein

Der Start

  • Die Karten jeder Gruppe werden für sich gemischt und verdeckt bereit gelegt.
  • Jeder Spieler beginnt mit 25 Rubel.
  • Die Startspielersteine werden zufällig unter den Spielern verteilt, so dass jeder mindestens einen, aber niemand mehr als zwei hat.
  • Für jeden Spieler werden zu Beginn des Spiels 2 grüne Karten aufgedeckt, bei 2 Spielern also vier und bei vier Spielern acht.
  • Es beginnt der Spieler, der den Startspielerstein für die Handwerker hat.

Der Spielablauf

Im Spiel Sankt Petersburg kauft jeder Spieler Karten und legt sie vor sich aus: Handwerkerkarten, Bauwerkkarten und Adligenkarten. Alle Karten kosten zunächst Geld. Sie bringen dem Spieler aber fortlaufend Geld zurück (vor allem die Handwerker) oder sie bringen ihm laufend Punkte (vor allem die Bauwerke) oder sie bringen ihm gar beides (wie mancher Adlige). Das laufende Geld benötigt der Spieler, um weitere Karten zu kaufen. Die Punkte benötigt er für den Sieg.

Sankt Petersburg wird in Runden gespielt:

  • Zuerst die Runde der Handwerker
  • Dann die Runde der Bauwerke
  • Dann die Runde der Adligen
  • Und schließlich die Runde der Austauschkarten
Danach beginnt wieder die Runde der Handwerker.

Jede Runde läuft folgendermaßen ab:
  1. Die Spieler machen ihre Aktionen. Das heißt im Wesentlichen, dass sie Karten kaufen und auslegen. Dies ist der Hauptteil der Runde.
  2. Je nach Runde werden Handwerker oder Bauwerke oder Adlige oder gar nichts gewertet.
  3. Nach der Wertung kommen neue Karten auf den Spielplan.

Die Aktionen

Der Spieler, der an der Reihe ist, muss 1 der folgenden 4 Aktionen ausführen: Entweder 1 Karte kaufen oder 1 Karte auf die Hand nehmen oder 1 Karte von der Hand auslegen oder passen.

1 Karte kaufen

Der Spieler kauft 1 Karte, also 1 Handwerker oder 1 Bauwerk oder 1 Adligen. (Die Handwerker bringen dem Spieler in erster Linie Geld, die Bauwerke Punkte und die Adligen manchmal beides). Die Karte, die ein Spieler kauft, kann jede Karte sein, die in einer der beiden Kartenreihen auf dem Spielplan liegt. Der Spieler nimmt die Karte, bezahlt die Kosten in die Kasse und legt die Karte sofort offen vor sich aus.

1 Karte auf die Hand nehmen

Der Spieler nimmt 1 Karte von einer der beiden Kartenreihen auf seine Hand. Diese Karte bezahlt er zunächst nicht. Ein Spieler kann höchstens 3 Karten auf der Hand halten. Jede Karte, die ein Spieler am Spielende noch auf der Hand hat, zählt 5 Punkte minus.

1 Karte von der Hand auslegen

Der Spieler legt 1 Karte von seiner Hand offen vor sich aus. Jetzt muss er die Kosten dieser Karte in die Kasse bezahlen. Er kann eine Karte auslegen, die er in der laufenden Runde oder in einer der vorhergehenden Runden auf die Hand genommen hat.

Passen

Ein Spieler muss passen, wenn er keine andere Aktion machen kann oder will. Hinweis: Ein Spieler, der gepasst hat, muss wieder 1 Aktion machen, wenn er erneut an der Reihe ist (er kann beispielsweise wieder passen oder 1 Karte kaufen usw.).

Die 1. Aktion jeder Runde macht immer der Startspieler dieser Runde. Die 1. Aktion in der Runde der Handwerker beispielsweise macht der Spieler mit dem Startspielerstein für die Handwerker. Danach folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn und muss ebenfalls genau eine dieser 4 Aktionen machen. Es folgen alle Spieler, bis der erste Spieler erneut an der Reihe ist. Der erste Spieler muss nun eine weitere Aktion machen. Dies kann die gleiche Aktion sein, die er bereits zuvor gemacht hat oder eine andere. Erst wenn alle Spieler hintereinander gepasst haben (= die Aktion “Passen” gewählt haben), sind die Aktionen zu Ende, und es erfolgt die Wertung.

Was man gerne vergisst

  • Ein Spieler kann 1 Karte kaufen oder auf die Hand nehmen oder von der Hand auslegen, obwohl er zuvor gepasst hat
  • Ein Spieler kann jede ausliegende Karte kaufen oder auf die Hand nehmen. Er kann z.B. in der Runde der Bauwerke einen Pelzhändler kaufen, wenn er das für sinnvoll hält.
  • Ein Spieler kann jede Karte, die er auf der Hand hat, auslegen. Er kann z.B. in der Runde der Adligen einen Handwerker auslegen, wenn er das für sinnvoll hält.

Die Wertung

Was wird gewertet? Die Spieler werten entweder die Handwerker oder die Bauwerke oder die Adligen, die sie vor sich ausliegen haben. Wann werden welche Karten gewertet? In der Runde der Handwerker werden ausschließlich die Handwerker gewertet, in der Runde der Bauwerke nur die Bauwerke, in der Runde der Adligen nur die Adligen. Alle Karten dieser Gruppe werden gewertet, sowohl Karten, die in der laufenden Runde ausgelegt wurden, als auch Karten, die in vorhergehenden Runden ausgelegt wurden.

Was erhalten die Spieler bei einer Wertung?
Die Spieler erhalten Geld oder Punkte oder beides (oder gar nichts, wenn ein Spieler keine entsprechenden Karten ausliegen hat). Das Geld erhalten die Spieler aus der Kasse.

Beispiel: Bei der Hofmeisterin bekommt der Spieler 6 Rubel und drei Punkte.

Die neuen Karten

Während der Aktionen nehmen die Spieler Karten vom Spielplan. Am Ende jeder Runde werden die Karten wieder auf 8 ergänzt (unabhängig von der Spielerzahl immer auf 8).

  • Die neuen Karten kommen vom nächsten Stapel
  • Die neuen Karten werden nur in der oberen Reihe ausgelegt
  • Es werden soviele Karten ergänzt, dass in beiden Reihen zusammen 8 Karten ausliegen.

Die Runde der Austauschkarten

Die Runde der Austauschkarten verläuft etwas anders.

  • In der Runde der Austauschkarten entfällt die Wertung. Die Aktionsphase verläuft gleich wie in den anderen Runden.
  • Am Ende der Runde kommen die Karten der unteren Reihe auf den Ablagestapel und die Karten der oberen Reihe werden in die untere verschoben.
  • Schließlich wird mit Handwerkerkarten wieder auf 8 Karten ergänzt.
  • Die Startspielersteine werden jeweils zum nächsten Spieler verschoben.
Nun beginnt wieder eine Handwerkerrunde. In dieser Weise verläuft das Spiel bis zum Spielende.

Das Spielende und die Schlusswertung

Sobald die letzte Karte einer Gruppe aufgedeckt wurde, wird noch bis zum Ende der Austauschrunde gespielt. Nach der Austauschrunde ist das Spiel zu Ende. Dann folgt die Schlusswertung.

Die Schlusswertung

Bei der Schlusswertung erhält jeder Spieler Punkte für seine ausliegenden Adligen und für das Geld, das er noch besitzt

Die Punkte für die Adligen
Alle unterschiedlichen Adligen bringen Punkte (Duplikate zählen nicht).

Unterschiedliche Adlige12345678910+
Punkte13610152128364555

Für je 10 Rubel gibt es 1 Punkt.

Für jede Karte, die ein Spieler noch auf der Hand hat, werden ihm 5 Punkte abgezogen.

Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Bei Gleichstand zählt das verbliebene Geld.

Weitere wichtige Details: Kostensenkungen

Es gibt 4 Möglichkeiten, die Kosten (den Kaufpreis) einer Karte zu senken:

  • Der Spieler hat genau die gleiche Karte (oder mehrere gleiche Karten) vor sich ausliegen. Er bezahlt pro gleicher Karte 1 Rubel weniger.
  • Der Spieler kauft die Karte aus der unteren Kartenreihe. Er zahlt einen Rubel weniger als die angegebenen Kosten.
  • Der Spieler hat die Goldschmiede ausliegen. Er zahlt für jede rote Karte, die er im weiteren Verlauf des Spiels auslegt, 1 Rubel weniger.
  • Der Spieler hat die Schreinerei ausliegen. Er zahlt für jede blaue Karte, die er im weiteren Verlauf des Spiels auslegt, 1 Rubel weniger.

Alle Kostensenkungen addieren sich. Ein Spieler muss allerdings immer mindestens einen Rubel zahlen, wenn er eine Karte auslegt.

Die Austauschkarten

Der Kartenstapel der Austauschkarten besteht aus 10 Handwerkern, 10 Bauwerken und 10 Adligen. Zur Unterscheidung haben die Austauschkarten auf der Rückseite alle 3 Farben und vorne die Farbe einer der 3 anderen Gruppen. Auf der Vorderseite kann man eine Austauschkarte von einer anderen Karte nur dadurch unterscheiden, dass die Zahl, die die Kosten angibt, in einem Rahmen steht.

Kauft ein Spieler 1 Austauschkarte oder legt er 1 Austauschkarte aus seiner Hand vor sich ab, so muss er Folgendes beachten:

  • Er muss mit der Austauschkarte eine Karte derselben Farbe ersetzen, die bereits bei ihm ausliegt. Er kann eine Austauschkarte nicht einfach so auf den Tisch legen wie eine andere Karte. Die ersetzte Karte kommt auf das Ablagefeld.
  • Jede blaue Austauschkarte kann jedes ausliegende Bauwerk ersetzen. Jede rote Austauschkarte kann jeden ausliegenden Adligen ersetzen.
  • Bei den grünen Austauschkarten gilt: Eine Schreinerei kann nur einen Holzfäller ersetzen, eine Goldschmiede nur einen Goldgräber, eine Weberei nur einen Schäfer, eine Kürschnerei nur einen Pelzjäger und eine Werft nur einen Schiffbauer. Die Zusammengehörigkeit erkennt man sofort am gleichen Symbol rechts oben.
  • Eine Austauschkarte selbst kann nicht mehr ausgetauscht werden.

Was kostet eine Austauschkarte?

  • Wenn die Austauschkarte teurer ist als die Karte, die ausgetauscht wird, muss der Spieler die Differenz zwischen den Kosten bezahlen.
  • Wenn die Austauschkarte gleich teuer oder billiger ist als die Karte, die ausgetauscht wird, muss der Spieler dennoch 1 Rubel bezahlen.
Alle Kostensenkungen gelten auch bei den Austauschkarten.

Die besonderen Karten

Das Mariinskij-Theater
Bei der Wertung der Bauwerke erhält der Spieler für jeden Adligen, den er ausliegen hat, 1 Rubel.
Das Lagerhaus
Der Spieler kann bis zu 4 Karten auf der Hand halten. Beim Austausch des Lagerhauses darf der Spieler seine Kartenhand nicht von 4 auf 3 reduzieren.
Potemkinsches Dorf
Der Spieler bezahlt 2 Rubel, wenn er die Karte auslegt. Ersetzt er sie durch eine Austauschkarte, ist das Potemkinsche Dorf 6 Rubel wert.
Die Schenke
Sofort nach jeder Wertung der Bauwerke kann der Spieler bis zu 5 Punkte kaufen. Jeder Punkt kostet 2 Rubel. (Der Spieler kann nicht umgekehrt für 1 Punkt 2 Rubel kaufen.)
Der Steuereintreiber
Bei der Wertung der Adligen erhält der Spieler für jede grüne Karte, die er ausliegen hat, 1 Rubel.
Zar und Zimmermann
Er kann durch jede grüne Austauschkarte ersetzt werden.
Die Sternwarte
Die Sternwarte bringt bei der Wertung 1 Punkt, wenn der Spieler sie nicht folgendermaßen benutzt: Er nimmt einmal während der blauen Aktionsphase die oberste Karte eines Stapels seiner Wahl (es darf nicht die allerletzte Karte eines Stapels sein). Diese Karte muss er nun entweder sofort bezahlen und auslegen oder auf die Hand nehmen oder auf das Ablagefeld legen. In jedem Fall dreht er die Sternwarte um und erhält keinen Punkt. Eine umgedrehte Sternwarte kann nicht ausgetauscht werden. Zu Beginn der nächsten Runde dreht er sie wieder auf die Vorderseite und sie steht wieder zur Verfügung.

Tipps und taktische Bemerkungen

  • In der allerersten Runde der Handwerker sollte jeder Spieler 2 Handwerker kaufen! Sonst läuft man den Mitspielern bei den Handwerkern hinterher. Handwerker haben nämlich das beste Kosten-/Ertragsverhältnis.
  • Teure Karten sind im Verhältnis billiger. 1 Punkt beim Markt kostet 5 Rubel. 1 Punkt beim Zollhaus kostet nur 4 Rubel usw. Es lohnt sich also, manchmal zu sparen, um später teurere Karten kaufen zu können.
  • In der allerersten Runde der Bauwerke stellt sich die Frage: Sollte man gleich ein sehr teures Bauwerk kaufen? Es bringt immerhin jedesmal, wenn die Bauwerke zur Wertung kommen, eine Menge Punkte. Auf der anderen Seite hat man dann eine Weile fast gar kein Geld und das ist gefährlich.
  • Austauschkarten sind meistens gut. Man sollte also etwas Geld auf der Hand haben, wenn die Runde der Austauschkarten ansteht. Man sollte aber in dieser Runde dennoch nicht alles Geld ausgeben, denn an ihrem Ende gibt es keine Wertung, also auch kein Geld. Und danach werden schon wieder neue Handwerker ausgelegt, von denen man vielleicht den einen oder anderen kaufen möchte.
  • Wenn man vor der Entscheidung steht, ob man 1 Karte kaufen bzw. auf die Hand nehmen soll, so spielt neben den Punkten und dem Geld, das eine Karte bringt, folgende Überlegung mit: Wenn 1 Karte vom Spielplan genommen wird, macht sie Platz für 1 neue Karte, die für die nächste Runde nachgelegt wird. Will man das? Wenn man der nächste Startspieler ist, hat man meistens kein großes Interesse daran, zu viel Platz für neue Karten zu schaffen. Sitzt man aber in der nächsten Runde hinten, sieht das schon anders aus.
  • Eine Karte auf die Hand zu nehmen, ist oft wichtig. Damit kann man Finanzlücken überbrücken, da man diese Karte ja später auslegen kann, wenn man wieder bei Kasse ist. Allerdings kann man sich dabei auch verspekulieren, und nichts ist peinlicher, als am Ende des Spiels eine Karte auf der Hand zu haben und die Minuspunkte zu kassieren.
  • SANKT PETERSBURG ist ein Spiel mit andauernder Geldknappheit. Das ist auch gut so, denn nichts wäre langweiliger, als wenn man sich alles nach Belieben kaufen könnte (zumindest in diesem Spiel).

Regeländerungen bei der Onlineumsetzung

Handkarten und Geld sind bei der Onlineumsetzung öffentlich für alle Spieler. Dies hat seine Begründung darin, dass bei yucata.de Spiele oft mehrere Tage dauern und außerdem mehrere Spiele parallel gespielt werden. Der Spieler hat also keine faire Chance sich die Handkarten der Mitspieler zu merken. Entweder muss er ganz blind spielen, oder er schreibt mit, wer welche Karte auf der Hand hat. Da dies nicht zum Spielspaß beiträgt, sind die Chancen für alle gleich, indem die Handkarten öffentlich sind. Dies stärkt auch den strategischen Aspekt des Spiels.

Zusätzlich ist es möglich, die verbleibenden Karten in den einzelnen Stapeln zu sehen, indem man die Maus über den entsprechenden Stapel bewegt. Die Karten werden selbstverständlich nicht in der Reihenfolge gezeigt, in der sie im Stapel liegen. Gleiche Karten werden gruppiert angezeigt mit einer Zahl im rechten unteren Eck, die angibt, wie viele solche Karten es gibt.

Als weitere Regelabweichung wird die Schenke nicht nach der Gebäudewertungsrunde gespielt, sondern als Aktion in der Gebäuderunde. In der Auswirkung ist diese Änderung minimal.

Zusätzlich gibt es die Option, bis zum Ende einer Aktionsphase zu passen; wenn man die entsprechende Checkbox anklickt und passt, kommt man erst in der nächsten Aktionsphase wieder zum Zug.

Erweiterung „In bester Gesellschaft“

Zusätzlich zu den neuen Teilen, die für das Spiel zu fünft nötig sind, enthält „In bester Gesellschaft“ 35 Karten, die zum Grundspiel hinzukommen oder bestehende Karten des Grundspiels ersetzen. Die neuen bzw. veränderten Karten sind zur besseren Unterscheidung mit einem violetten Punkt gekennzeichnet.

Spielmaterial (In bester Gesellschaft)

7 Handwerker
6 x1 xRückseite
9 Bauwerke
1 x1 x2 x1 x2 x1 x1 xRückseite
9 Adlige
2 x1 x1 x1 x1 x1 x2 xRückseite
10 Austauschkarten (je 1 x)

Vorbereitung:

Vor dem Spiel werden 7 Karten aus dem Grundspiel entfernt: 1x Zar und Zimmermann (Handwerker), 2x Sternwarte (Gebäude), 1x Akademie (Gebäude), 2x Hofmeisterin (Adlige), 1x Mariinskij-Theater (Austauschkarte) Diese Karten werden durch Karten aus dieser Erweiterung ersetzt. Verwenden Sie nicht beide Versionen der Karten in einem Spiel. Die Erweiterungskarten werden entsprechend ihrer Rückseiten in die entsprechenden Stapel eingemischt.

Regelabweichung im Vergleich zum Grundspiel

Haben einer oder mehrere Spieler am Ende des Spiels mehr als 10 verschiedene Adlige ausliegen, erhalten diese Spieler für jeden Adligen über dem zehnten 10 Punkte.

Die neuen Karten

Zar und Zimmermann: ist billiger (3) erhält aber nur 2 Rubel (bis er durch eine Austauschkarte ersetzt wird). Kolchose: senkt den Preis jeder weiteren grünen Karte um 1 Rubel.
Oktoberrevolution: kann jeden Handwerker ersetzen. Kaffeehaus: erhält 1 Rubel für jeden ausliegenden Adligen des Spielers.
Schuldturm: bringt bei der Wertung 1 Punkt, wenn der Spieler die Karte nicht folgendermaßen benutzt: Er kann einmal in der blauen Aktionsphase den Ablagestapel durchsuchen und sich eine Karte aussuchen. Diese Karte muss er nun entweder sofort bezahlen und auslegen oder auf die Hand nehmen oder zurück auf den Ablagestapel legen. In jedem Fall dreht er den Schuldturm um und erhält bei der Wertung der Gebäude keinen Punkt für diese Karte. Eine umgedrehte Karte kann nicht ausgetauscht werden. Zu Beginn der nächsten Runde dreht er sie wieder auf die Vorderseite und sie steht wieder zur Verfügung.
Handelshaus: Sofort nach jeder Wertung der Bauwerke kann der Spieler für 3 Rubel 2 Punkte kaufen. Diese Fähigkeit kann, im Gegensatz zur Schenke, nur einmal pro Runde eingesetzt werden. Akademie: kostet mehr und bringt 9 Punkte bei der Wertung der Bauwerke.
Textilfabrik: bei der Wertung der Gebäude erhält der Spieler für jede grüne Karte mit einem Teppich-Symbol in seiner eigenen Auslage 2 Punkte. Gebäude mit Teppich-Symbol sind: Schäfer, Zar und Zimmermann, Weberei und Oktoberrevolution. Handelsgilde: bringt dem Spieler bei der Gebäudewertung bis zu 4 Rubel oder Punkte in beliebiger Kombination, z.B.: 3 Rubel und 1 Punkt, oder 4 Punkte und 0 Rubel.
Mariinskij-Theater: bringt jetzt 1 Punkt für jede orangene Karte in der Auslage des Spielers. Sternwarte: kostet nun 2 Rubel mehr.
Hochstapler: dieser neue Adlige kostet nur 1 Rubel zum Auslegen. Bei jeder Wertung der Adligen muss der Spieler entweder 1 Rubel bezahlen oder die Karte abwerfen. Bürgermeister: bringt 1 Rubel für jede blaue Karte in der Auslage des Spielers.
Hofmeisterin: bringt nun 3 Rubel und 4 Punkte bei der Wertung der Adligen.

Regeländerungen bei der Onlineumsetzung

Die Handelsgilde kann während der Gebäude-Aktionsphase eingestellt werden; die gewählte Kombination aus Punkten und Rubeln wird eingeblendet (falls nichts eingestellt wird, wird die zuletzt gewählte Kombination bei der Wertung verwendet).

Die Markthalle kann als Aktion während der Gebäude-Aktionsphase verwendet werden (ähnlich wie bei der Schenke).

Der Hochstapler kann nur während der Adligen-Aktionsphase abgeworfen werden. Falls bei der Wertung der Adligen ein negativer Geldbetrag entstehen würde, wird der Hochstapler automatisch abgeworfen um das zu verhindern.

 
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