Las Vegas - Allgemeine Spielinformationen
Las Vegas
2-6 Spieler, 30-75 Minuten, ab 8 Jahren
AutorRüdiger Dorn
GraphikerHarald Lieske
Mia Steingräber
Veröffentlicht vonRavensburger Spieleverlag
alea
Online seit 2016-12-18
Entwickelt vonFrank (fabo12)
Boardgamegeek117959
Yucata.de hat eine Lizenz für die Onlineversion dieses Spiels. Ein großes Dankeschön geht an die Rechteinhaber (Autor und/oder Verlag und Graphiker), die es möglich machen, dass dieses Spiel kostenlos hier gespielt werden kann.
Las Vegas - Regeln
Wer diese Regel zum ersten Mal liest, sollte zunächst die Texte mit diesem Hintergrund nicht beachten. Diese Texte dienen als Kurzfassung der Spielregel, mit deren Hilfe man jederzeit wieder schnell ins Spiel findet.

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Las Vegas
Spielidee

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Zockern, die in Las Vegas ihr Glück versuchen

Dazu platzieren sie Runde für Runde Würfel auf den Casinos, um dort möglichst die meisten ausliegen zu haben

Der Spieler mit dem meisten Geld gewinnt

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von risikofreudigen Zockern, die in der Glitzerwelt von Las Vegas ihr Würfelglück versuchen.

Sechs Casinos können besucht werden, jedes zeigt eine andere Würfelzahl. Und auch die Geldbeträge, die man dort gewinnen kann, sind zumeist ganz unterschiedlich.

Runde für Runde stellen sich die gleichen Fragen: Wo soll ich meine Würfel platzieren, um dort eine Mehrheit zu gewinnen? Auf welche Casinos setzen meine Mitspieler? Und wo kann ich einem Kontrahenten vielleicht noch ein nettes Sümmchen entreißen und in die eigene Tasche würfeln?

Doch aufgepasst, so mancher Wettstreit um die fetten Dollars ist schon nach hinten losgegangen – und am Ende freut sich ein lachender Dritte!

Es gewinnt, wer nach vier Durchgängen das meiste Geld besitzt.

Spielmaterial
40
Würfel (je 8 pro Spielerfarbe)
6
Casinos (mit Würfelsymbolen von 1-6)
54
Dollarscheine (je 5x 60.000, 70.000, 80.000 und 90.000 $; je 6x 10.000, 40.000 und 50.000 $; je 8x 20.000 und 30.000 $)
1
Startspieler-Karte
Spielvorbereitung
  • Casinos auslegen
  • Geldscheine gut mischen, dann pro Casino mind. 50.000 $ auslegen
  • Pro Spieler 8 Würfel einer Farbe

Die 6 Casinos werden in der Tischmitte entsprechend ihrer Würfelzahlen von 1 bis 6 nebeneinander ausgelegt (s. Abb.).

Die 54 Geldscheine werden gut gemischt und als verdeckter Stapel neben den Casinos bereitgelegt. Dann werden die Casinos, eines nach dem anderen, mit Geldscheinen bestückt. Dazu deckt ein beliebiger Spieler vom Stapel so lange Geldscheine für jedes einzelne Casino auf, bis dort ein Betrag von mindestens 50.000 $ ausliegt. Liegen dadurch neben einem Casino mehrere Geldscheine aus, werden diese entsprechend ihrer Werte – leicht versetzt – aufeinandergelegt (s. Abb.).

Jeder Spieler erhält die 8 Würfel in der Farbe seiner Wahl.

Die Startspieler-Karte wird vor den ältesten Spieler gelegt.

Spielverlauf

Wer an der Reihe ist, würfelt alle seine Würfel - und platziert dann alle Würfel einer Augenzahl auf dem entsprechenden Casino

Das Spiel verläuft über vier Durchgänge, die jeweils aus ca. vier bis fünf Würfelrunden bestehen.

Der älteste Spieler beginnt (Startspieler-Karte), danach geht es im Uhrzeigersinn weiter.

Wer an der Reihe ist, würfelt stets mit allen seinen Würfel, die ihm noch zur Verfügung stehen (zu Beginn eines Durchgangs also mit allen 8, später mit immer weniger Würfeln). Dann entscheidet er sich für genau eine der gewürfelten Augenzahlen und muss nun alle Würfel dieser Augenzahl auf dem entsprechenden Casino platzieren. Dies ist vollkommen unabhängig davon, ob dort schon Würfel von ihm oder seinen Mitspielern liegen.

Danach folgt der reihum nächste Spieler mit würfeln und platzieren usw., bis alle Würfel aller Spieler platziert wurden.

Beispiel: Benno wirft (bereits später in einem Durchgang) vier 3er und eine 5. Er entscheidet sich für die vier 3er-Würfel und legt sie alle auf dem Casino „The Mirage“ ab (er hätte sich nicht für nur einen, zwei oder drei 3er-Würfel entscheiden dürfen!).

Das nächste Mal wird Benno dann noch seinen letzten Würfel werfen und entsprechend platzieren müssen.

Wer keine Würfel mehr hat, wird übersprungen

Hat ein Spieler keine Würfel mehr, schaut er für den Rest des Durchgangs zu. (So kann es auch geschehen, dass gegen Ende eines Durchgangs u.U. nur noch ein Spieler (mehrfach hintereinander) würfelt und platziert.)

Achtung!

Spieler mit gleich vielen Würfeln auf einem Casino gehen leer aus!

Hat auch der letzte Spieler seinen letzten Würfel auf einem Casino platziert, kommt es zur Auswertung der Casinos:

Als erstes wird nun für jedes Casino überprüft, ob dort zwei oder mehr Spieler die gleiche Anzahl Würfel platziert haben. Wo immer das der Fall ist, nimmt jetzt jeder betroffene Spieler alle seine entsprechenden Würfel zurück in seinen Vorrat.

Beispiel 1: Anna hat auf dem Casino „Caesars Palace“ 5 Würfel platziert; Benno und Carla jeweils 3 und Denny 1. Benno und Carla nehmen beide ihre 3 Würfel zurück.

Beispiel 2: Anna und Carla haben auf dem Casino „Golden Nugget“ je 2 Würfel und Benno und Denny je 1 platziert: Jeder nimmt seine Würfel zurück.

Casino für Casino:

Der Spieler mit den meisten Würfeln erhält den Geldschein mit dem höchsten Betrag usw.

Danach kommt es zur Verteilung der neben dem vordersten Casino ausliegenden Geldscheine. Der Spieler, der dort nun die meisten Würfel ausliegen hat, nimmt sie alle zurück in seinen Vorrat und erhält den Geldschein mit dem höchsten Wert. Auf dieselbe Weise verfahren anschließend – in der ihrer Würfelanzahl entsprechenden Reihenfolge – auch alle anderen in diesem Casino vertretenen Spieler. Gibt es nicht genügend viele Geldscheine für jeden beteiligten Spieler, gehen spätere Spieler leer aus; sie nehmen ihre Würfel ohne Geldgewinn zurück.

Liegen nach dem Verteilen noch Geldscheine neben dem Casino, werden sie verdeckt unter den Kartenstapel zurückgeschoben.

Auf dieselbe Weise werden auch die anderen fünf Casinos abgehandelt. Das gewonnene Geld darf jeder Spieler verdeckt vor sich ablegen.

Beispiel 1: Anna erhält den 80.000 $- und Denny den 30.000 $-Schein. Der 10.000 $-Schein wird unter den Stapel zurückgelegt.

Beispiel 2: Benno erhält einen 40.000 $-Schein. Der andere 40.000 $-Schein wird unter den Stapel zurückgelegt.

Beispiel 3: Carla erhält den 70.000 $- und Benno den 20.000 $-Schein. Denny geht leer aus.

Der nächste Durchgang

Für den nächsten Durchgang wieder jedes Casino mit mind. 50.000 $ bestücken

Die sechs Casinos werden wieder der Reihe nach mit Geldscheinen bestückt, so dass bei jedem eine Summe von mindestens 50.000 $ ausliegt (siehe Spielvorbereitung).

Startspielerwechsel

Der Spieler links vom vorherigen Startspieler erhält die Startspieler-Karte und beginnt den nächsten Durchgang ...

Spielende

Nach vier Durchgängen endet das Spiel

Spieler mit dem meisten Geld ist Gewinner

Nach vier Durchgängen endet das Spiel und die Spieler zählen ihr Geld. Wer das meiste hat, gewinnt. Bei Gleichstand gewinnt von diesen Spielern derjenige, der mehr Scheine besitzt. Bei erneutem Gleichstand gibt es mehrere Gewinner.

Varianten

Neutrale Würfel

Alle vorgenannten Regeln bleiben bestehen, mit folgenden Ausnahmen:

Die Spieler erhalten zu Beginn jedes Durchgangs neben den 8 Würfeln ihrer Farbe auch noch Würfel einer nicht teilnehmenden, neutralen Farbe (wir empfehlen hierfür Weiß):

  • bei 2 Spielern erhält jeder 4 weiße Würfel (= 12 gesamt)
  • bei 3 bis 6 Spielern erhält jeder 2 weiße Würfel (= 10 gesamt)
    (Im Dreier-Spiel werden 2 weitere weiße Würfel bereits vor Beginn eines Durchgangs vom jeweiligen Startspieler gewürfelt und entsprechend platziert)

Ein Spieler muss bei seinen Würfen seine neutralen Würfel stets mitwerfen und anschließend genau wie seine eigenen platzieren.

Beispiel: Carla würfelt zwei eigene und eine weiße 1 sowie eine eigene 5 und eine weiße 6; sie kann nun entweder alle drei 1er oder ihre 5 oder die neutrale 6 platzieren.

Die neutralen Würfel auf einem Casino werden am Ende eines Durchgangs so ausgewertet, als gehörten sie einem zusätzlichen (imaginären) Spieler. Sollte er dabei Geld gewinnen, wird es unter den Stapel geschoben.

Beispiel 1: Der 80.000 $-Schein geht an Weiß (und damit unter den Stapel zurück); Benno erhält den 30.000 $-Schein.

Beispiel 2: Carla erhält den 70.000 $- und Weiß den 40.000 $-Schein (unter den Stapel zurück); Anna geht leer aus.

Mindestsumme

Diese Übersicht zeigt die Mindestsumme, die zu Beginn jedes Durchgangs entsprechend der Spielerzahl neben jedem Casino ausgelegt werden muss.

  • 2 Spieler: 30.000$
  • 3 Spieler: 40.000$
  • 4 Spieler: 50.000$ (wie Basisspiel)
  • 5 Spieler: 60.000$
  • 6 Spieler: 70.000$

100.000$

5 100.000$-Geldkarten werden zu Beginn unter die restlichen Geldkarten gemischt.

Biggys

Biggys sind größere Würfel, die bei den Auswertungen wie zwei eigene Würfel gezählt werden.

Jeder Spieler ersetzt zu Beginn des Spiels einen seiner normalen Würfel durch den gleichfarbigen Biggy, d.h. jeder Spieler spielt auch weiterhin mit 8 eigenen Würfeln.

Der Biggy wird stets mit den eigenen Würfeln zusammen gewürfelt und, den Basisregeln entsprechend, platziert.

Kicker

Violette Würfel können als so genannte „Kicker“ benutzt werden, womit bereits auf Casinos liegende Würfel wieder herausgekickt werden können.

Jeder Spieler erhält zu Beginn jedes Durchgangs einen Kicker, muss dafür aber einen seiner normalen Würfel zurück in die Schachtel legen, d.h. jeder Spieler spielt auch weiterhin mit 8 Würfeln. Evtl. übrige violette Würfel verbleiben ebenfalls in der Schachtel.

Hinweis: Nehmen weniger als 6 Spieler teil, kann auch mit 2 Kickern pro Spieler gespielt werden (dann jeweils 2 normale Würfel weglegen!).

Die Kicker werden stets mit den eigenen Würfeln zusammen gewürfelt und, den Basisregeln entsprechend, platziert.

Platziert ein Spieler einen Kicker auf einem Casino, nimmt er ihn direkt anschließend zusammen mit einem beliebigen* anderen Würfel wieder herunter: Den Kicker legt er auf die umgedrehte Übersichtskarte, womit er für den restlichen Durchgang nicht mehr zur Verfügung steht. Den anderen Würfel gibt er seinem Besitzer zur weiteren Verwendung zurück. Die Kicker bleiben also nie auf den Casinos liegen!

Hinweise:

  • * „Beliebig“ beinhaltet auch eigene Würfel bzw. Biggys.
  • Erhält ein Spieler, der keinen Würfel mehr besitzt, durch einen Kicker wieder einen zurück, spielt er auch wieder mit, sobald er an die Reihe kommt (und könnte so auch wieder seine Aktionskarte/n ausspielen, s.u.).
  • Wird ein Kicker auf einem leeren Casino benutzt, kommt er ohne Auswirkung auf die Ablagekarte. Das gleiche gilt, wenn er alleine beim „einarmigen Banditen“ (s.u.) benutzt wird. Andernfalls kickt dort der Spieler zwangsläufi g einen gleichzeitig platzierten eigenen Würfel wieder heraus.

Regenbogen-Karten

Die 6 „Regenbogen“-Karten werden wie die 100.000 $-Karten unter die Geldkarten gemischt. Wird eine solche Karte zu Beginn eines Durchgangs neben ein Casino gelegt, wird sie dabei mit einem Wert von 40.000 $ angesetzt.

Nachdem alle Würfel platziert wurden und bevor es zur Casino-Auswertung kommt, wird jede ausliegende Regenbogen-Karte auf einen offenen Ablagestapel gelegt und durch eine Geldkarte des Nachziehstapels ersetzt.

Tauchen hierbei weitere Regenbogen-Karten auf, werden diese ebenfalls abgelegt und durch Geldkarten ersetzt.

Einarmiger Bandit

Der „Einarmige Bandit“ wird als siebtes Casino ausgelegt. Hier gelten dieselben Regeln wie bei den anderen Casinos, mit drei wesentlichen Ausnahmen:

1. Ausnahme: Auf dem „einarmigen Banditen“ wird keine bestimmte Zahl verlangt, sondern es dürfen alle Zahlen von 1 bis 6 platziert werden.

2. Ausnahme: Auch hier muss ein Spieler weiterhin alle Würfel einer Zahl ablegen, die er dort platzieren möchte, allerdings darf diese Zahl nicht schon auf dem „einarmigen Banditen“ ausliegen.

Hat z.B. Anna in einem Zug bereits 4er auf dem „einarmigen Banditen“ platziert, darf dort in diesem Durchgang niemand mehr 4er platzieren, auch Anna nicht!

Am Ende eines Durchgangs wird der „einarmige Bandit“ wie jedes andere Casino abgerechnet, d.h. der Spieler, der hier die meisten Würfel platziert hat, darf als Erster eine Karte nehmen, dann der nächstplatzierte Spieler usw.

Auch hier gewinnt kein Spieler mehrere Karten. Nicht aufgenommene Karten werden wie gehabt nach der Auswertung wieder unter den Nachziehstapel geschoben.

3. Ausnahme: Sollten mehrere Spieler die meisten Würfel auf den „einarmigen Banditen“ gesetzt haben, gibt es kein Patt, sondern von diesen Spielern gewinnt derjenige, dessen Würfel dort die höhere Summe ergeben. Ist auch diese Summe gleich, gewinnt hiervon derjenige mit dem höheren Einzelwürfel.

Beispiel: Denny platziert drei 3er auf dem „einarmigen Banditen“. Jetzt darf hier niemand mehr weitere 3er platzieren (auch Denny nicht!). Benno platziert zwei 6er und Carla zwei 4er. In einer späteren Runde setzt Carla noch eine einzelne 1 auf die Karte.

Bei der Abrechnung hat Carla die erste Wahl, da ihre drei Würfel zwar dieselbe Summe wie die drei 3er von Denny ergeben (9), aber Carla hat die höhere einzelne Würfelzahl (4) platziert. Dann darf sich Denny eine Geldkarte nehmen und schließlich Benno ...

Beim letzten Zug eines Durchgangs, wenn nur ein Würfel übrig bleibt oder alle übrigen Würfel die gleiche Augenzahl zeigen, muß der Spieler keine Entscheidung mehr treffen. Um den Spielablauf zu beschleunigen, wird dieser Zug auf Yucata automatisch durchgeführt. Das Ergebnis ist jederzeit in der Zugaufzeichnung ersichtlich.
Regelklarstellungen
In der Kombination bestimmter Erweiterungen bleiben einige Regelfragen offen. Auf yucata gilt das Folgende:
  • Wenn ein Kicker einen neutralen Würfel kickt, wird der neutrale Würfel für diesen Durchgang aus dem Spiel genommen.
  • Neutrale Würfel auf dem einarmigen Banditen können dazu führen, dass trotz aller dort geltenden Regeln ein Gleichstand ensteht. In diesem Fall werden auch dort die betroffenen Würfel vor der Wertung entfernt.
  • Wird ein Kicker auf den einarmigen Banditen gesetzt, darf er keinen der dort schon liegenden Würfel kicken, muss dann aber einen der eventuell im gleichen Zug gesetzten Würfel kicken.
 
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